Klopapier in Zeiten der Corona-Krise und L:EA

Es war der 31.03.2020. – Wir sind gerade in der Corona-Krise. Die Leute machen Hamsterkäufe (aus Angst, bald vielleicht nicht mehr raus zu dürfen?).

Mein Kollege war unterwegs, für vier Klienten Klopapier zu kaufen. Nirgendwo hatten die Klienten in den letzten Tagen in den Geschäften, in denen sie normalerweise einkaufen, Klopapier kaufen können. So versuchte der Kollege in einer Drogerie gegenüber unserer Geschäftsstelle das „Gold der Corona-Krise“ zu besorgen. Er bekam, weil er pünktlich zur Öffnungszeit der Drogerie dort war, tatsächlich zwei große Pakete a 12 Rollen pro Paket; auch weil er der Verkäuferin die Sachlage schilderte. Mehr mochte sie ihm nicht geben, weil sie Sorge hatte, dass er von Miteinkäufern bedroht werden könnte.

Nachdem der Kollege bezahlt hatte, rief diese Verkäuferin bei L:EA in der Geschäftsstelle an und versicherte sich!!!!!, dass der Kollege das Klopapier tatsächlich für Klienten gekauft habe. Die Bestätigung erfolgte.

Unser Kollege fährt das Klopapier aus, allerdings unter einer Decke.
Natürlich ist es zuerst einmal lustig, wir haben auch herzhaft gelacht und dennoch bleibt einem das Lachen am Ende im Halse stecken.

klopapier

(Bild: Oliver Kluck)

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